Berichte von 11/2010

Aventuras en "Rincon de la Víeja"

Dienstag, 23.11.2010

Pura Vida!

Aufgrund akuten Zeitmangels ist mein Blog in der letzten Woche -mal wieder- viel zu kurz gekommen.Unentschlossen

Das liegt vor allem daran, dass ich inzwischen nicht nur an meiner Schule unterrichte, sondern auch eine sogenannte "community-class" habe. Das Ganze ist ein sehr interessantes Projekt von meiner Organisaton hier, das den Menschen aus der Stadt die Möglichkeit gibt Englisch-Unterricht zu bekommen -unabhängig vom finanziellen und sozialen Status.

Wir treffen uns zwei Mal in der Woche abends in einem Klassenzimmer, wo wir Volunteers dann unterrichten. Das ganze ähnelt dem Schulunterricht auch ziemlich, nur eben mit erwachsenen "Schülern". Erwachsene zu unterrichten ist erstaunlicherweise um einiges zeitaufwendiger als Kinder zu unterrichten, vor allem weil es viel länger dauert bis sie selbstsicher genug sind eine Frage oder Aufgabe laut vor dem Rest der Klasse zu beantworten.

Trotzdem macht es großen Spaß, vor allem, weil ich deutlich merke, dass alle wirklich etwas lernen wollen und sich deshalb große Mühe geben.Außerdem ist es eine echte Wohltat mal bei einem Lautstärkepegel von unter -gefühlten- 100 dB zu unterrichten Zwinkernd

Da das Ganze kostenlos und freiwillig ist kommen ganz verschiedene Menschen zu den Abenden. In meiner Klasse sind vor allem Polizisten, die einige englische Sätze im Alltag natürlich gut gebrauchen können, aber auch ein Kioskbetreiber, zwei Studenten und ein Ehepaar samt fünfzehnjährigem Sohn. Meist ist er es, der die Aufgaben als erster versteht und sie dann mit mir den anderen vormacht Lachend

Persönlich finde ich das Projekt wirklich klasse, vor allem weil man auch echte Fortschritte sieht. Neulich habe ich mich zum Beispiel mit einem Busfahrer unterhalten, der die community-classes seit zwei Jahren besucht, und inzwischen richtig gut Englisch spricht. Er hat mir erzählt, dass er die Sprache unbedingt brauchte um endlich in einem privaten Unternehmen fahren zu dürfen, er aber nie das Geld für Sprachstunden aufbringen konnte. Durch unsere community-classes ist er nun vor kurzem in dem Busunternehmen angestellt worden und kommt jetzt jeden Abend früh genug nach hause um seine Kinder noch zu sehen. Und wenn man so etwas durch Freiwilligenarbeit erreichen kann ist das doch wirklich toll!

Nun aber zu den vergangenen Wochenenden Lachend Vorletztes "fin de semana" haben wir am "Playa Tamarindo" verbracht, einem Strand der international als der "Ballermann" von Costa Rica bekannt ist. Ich glaube diese Bezeichnung ist ziemlich selbsterklärend, und  möchte hier deshalb auch nicht viel näher auf die Geschehnisse dieses Wochenendes eingehen. Zwinkernd Nur soviel: Zwar wurde ich von der ein oder anderen Welle regelrecht "misshandelt", aber trotzdem habe ich meine ersten Surfstunden erfolgreich hinter mich gebracht, und es macht einfach irre Spaß!

Von meinem letzten Wochenende kann ich um einiges mehr berichten. Samstag haben wir an einem Strand in der Nähe von Liberia verbracht und am Abend den Geburtstag von zwei Volunteers gefeiert - natürlich in unserer Stammkneipe, dem "Palermo".

Sonntag morgen machten wir uns dann, totmüde aber ausgerüstet mit literweise Kaffee und Red Bull, auf den Weg nach Rincon de la Vieja, dem Vulkan, den ich schon an meinem ersten Wochenende hochgewandert war. Wir hatten ein unglaubliches Programm vor uns, von "watertubing" über "horsebackriding" bis hin zu "hot springs" war einfach alles dabei.

Den Anfang machte eine zweistündige "canopy-tour". Bei einer "canopy-tour" saust man, angeschnallt an ein gespanntes Stahlseil, von Plattform zu Plattform. Nachdem wir uns also in unsere Klettergurte gezwängt hatten, was vor allem für uns Jungs ziemlich gewöhnungsbedürftig war, ging es auch gleich rauf auf den ersten Baum, ran ans Seil und -zack- über die Baumkronen hinweg bis an die gegenüberliegende Seite des Tals- ein unglaubliches Erlebnis.

Auf die gleiche Weise durchquerten wir dann einen Wasserfall, eine Schlucht und den Regenwald - teilweise sogar kopfüber am Seil hängend. Zwei Stunden später kamen wir dann wieder an unserem Ausgangspunkt an - wohlbehalten aber mit einem überirdischen Adrenalinpegel im Blut Lachend

Viel Zeit zum Ausruhen blieb uns allerdings nicht, denn kaum hatten wir uns -endlich- wieder aus den Gurten geschält, saßen wir auch schon im Bus auf dem Weg zum nächsten Erlebnis - "watertubing".

In überdimensionalen "Donuts" sitzend (etwa so kam ich mir vor) ging es für uns gute zwei Stunden über Stock und Stein, durch Stromschnellen und Strudel. Es galt: Wer umkippt, verliert!! Das ganze war so rasant, dass wir erst im letzten langsameren Teil, dem sog. Pool, den uns umgebenden, sonnenbeschienenen Regenwald so richtig genießen konnten.

Erschöpft, klatschnass aber glücklich kehrten wir dann schließlich mit knurrendem Magen zu dem Hotel, dem Ausgangspunkt aller Unternehmungen, zurück. Dort wartete auch schon ein köstliches Mittagsbuffet auf uns und ihr könnt euch nicht vorstellen wir gut das nach sechs Wochen "gallo pinto" (Reis mit Bohnen) geschmeckt hat!! Lachend

Nach dem Essen und einer kurzen Pause näherte sich dann der Programmpunkt vor dem ich persönlich am meisten "Respekt" hatte: "horsebackriding". Ihr alle wisst dass ich vom reiten und von Pferden ungefähr so viel Ahnung habe wie von der Steuerung eines Spaceshuttels, weshalb ich die Hoffnung hatte bei der "Pferdevergabe" Glück zu haben... aber natürlich wurde mir das Alphatier der Gruppe zugeteilt.

Ehe wir uns versahen trabten wir auch schon los. Zumindest die anderen trabten, ich galloppierte (!!!). Bis ich herausgefunden hatte, dass man sein Pferd verlangsamt indem man gleichzeitig an beiden Zügeln zieht war es schon fast zu spät...

Nun eine Frage an euch Reiter und vor allem dich, Katharina: WIE könnt ihr dieses !?$%@"!* Auf- und Abgehopse länger als zehn Minuten ertragen?!? Als wir "gringos" nach 15 Minuten  -endlich- am Wasserfall ankamen, fielen wir quasi aus den Sätteln und es dauerte einige Zeit bis wir wieder normal gehen konnten Zunge raus

Nach einer Pause, während der ich es doch glatt schaffte mein Ohr durch einen Sprung in den Wasserfall für einen Tag "unbrauchbar" zu machen, hieß es auch schon wieder rauf in den Sattel und ab zum Hotel. Leider hatten mein Pferd und ich keine allzugute Beziehung, es bestand darauf ständig an erster Stelle der Gruppe zu reiten und ignorierte meine wüsten Flüche und Steuerungsversuche eiskalt. Zur Krönung des Ganzen stieg es mir auch noch auf den Fuß... wie gesagt, unsere Beziehung war nicht besonders herzlich...

Unter dem belustigten Blick von "Juan Carlo", unserem zehnjährigen Pferdeführer machten wir uns dann humpelnd von dannen auf dem weg zum nächsten -und letzten- Programmpunkt des Tages, einem SPA mit "hot springs". Soviel vorweg, es war das absolut Beste was uns nach diesem "Höllenritt" passieren konnte.

Da es bereits relativ spät abends war hatten wir die ganze Anlage für uns und konnten so ungestört eine grandiose "Vulkan-schlamm-schlacht" austragen, bei der kein Auge trocken blieb. Danach ging es in die "hot springs", die wirklich so heiß sind, dass man sich die ersten Minuten wie in einem Kochtopf fühlt. Danach gewöhnt man sich allerdings an die Hitze und es ist unbeschreiblich entspannend.

Auf der Heimfahrt haben wir alle noch einstimmig beschlossen, dass dies der bisher absolut beste Tag in Costa Rica gewesen war, bevor uns der Schlaf -im wahrsten Sinne des Wortes- übermannte Lächelnd.

Soweit so gut, der nächste Blog wird nicht so lange auf sich warten lassen - versprochen.

Ich hoffe es geht euch allen bestens und ihr lasst euch von dem momentan anscheinend etwas anstrengenden Wetter nicht unterkriegen!

Viele Grüße aus Costa Rica,

Philipp

"Monos locos" - "Verrückte Affen"

Freitag, 12.11.2010

Hola!

Gerade habe ich mit Schrecken festgestellt, dass ich inzwischen nicht nur ein, sondern gleich zwei Wochenenden mit meinem Blog im Verzug bin. Dies muss sich sofort ändern.

Vorletztes Wochenende haben wir im "Parque Nacional de Manuel Antonio" verbracht, ein Name, der das Herz jedes Costa-Rica Reisenden höher schlagen lässt. Und da ein Bild ja bekanntich mehr sagt als 1000 Worte, möchte ich euch das erste Foto zeigen, das ich vom dortigen Strand gemacht habe.

Blick aus dem Dschungel auf den Strand

Genauso paradisisch wie es auf dem Foto aussieht war es dann auch. Weiße Strände, kristallklares Wasser, dichter Regenwald im Hintergrund und kaum andere Besucher... einfach unglaublich!

Der Park selber ist winzig und mit seinen 7 km² der Kleinste im Land. Trotzdem leben dort unzählige Pflanzen- und Tierarten, allen voran die berühmt - berüchtigten "white-faced monkeys" (span.: monos), auf die wir alle sehr gespannt waren.

Eingang in den Park

Anfangs haben wir bei jedem noch so entfernten Kreischen unsere Kameras gezückt und waren begeistert wenn wir etwas in den Blättern rascheln hörten - bis wir dann an den Strand kamen, wo hunderte der Biester auf uns warteten.

Sie sind nämlich garnicht so niedliche, tollpatschige Kuscheltiere wie man sich immer vorstellt... viel eher verlauste, angriffslustige "Rabauken", für die wir Menschen einfach nur leichtes Futter bedeuten.

Ihr unfreundliches Wesen zeigt sich zum Beispiel wenn man versucht ein Foto von ihnen zu machen. Anstatt nett in ins Objektiv zu lächeln drehen sich die Affen nämlich -sobald man eine Kamera auf sie richtet- blitzschnell weg... einfach nur um einen zu ärgern.

Ich könnte euch jetzt also tolle Bilder von Affenrücken und anderen Teilen dieser Körperseite zeigen (Lachend), aber ich hatte schließlich die rettende Idee unsere Kameras mit Chipstüten zu tarnen. Auf diese Weise haben die Affen nicht nur aufgehört sich von uns wegzudrehen, wir genossen sogar ihre ungeteilte Aufmerksamkeit, da das Rascheln einer Chipstüte diesbezüglich wahre Wunder bewirkt.

Außerdem gibt es in Manuel Antonio einige ungeschriebene "Mono-regeln", mit denen man vertraut sein sollte. Die Wichtigste ist, dass die Menschen den Affen ausweichen sollten wenn sie sich entgegenkommen und nicht etwa umgekehrt. Falls ein unwissender oder besonders mutiger Besucher diese Regel missachtet, wird er sofort von einer Horde "monos" lautstark kreischend auf seinen Verstoß aufmerksam gemacht und in besonders schweren Fällen sogar mit Steinchen beworfen......oder mit Schlimmerem. Zwinkernd

Wie gesagt, die Biester haben einen ganz miesen Charakter.

Dies musste auch mein Hostbruder Benjamin erfahren, der zuvor noch laut getönt hatte er würde jeden moneky, der ihm zu nahe kommt, zu Kleinholz verarbeiten Zunge raus.

Gerade als wir uns nämlich auf den Rückweg gemacht hatten, ließ sich doch glatt ein ganz besonders bösartiges Exemplar von einem Ast hängend auf ihn fallen, öffnete blitzschnell seinen Rucksack, angelte sich die -LETZTE- Packung Pringels und sprang mit einem riesen Satz auf den nächsten Baum.

Dies alles geschah so schnell, dass wir erst realisierten was eigentlich passiert war, als der Affe schon längst den köstlichen Geschmack von "sour cream & onion" auf der Zunge hatte.Lächelnd  Was haben wir ihn verflucht!!!

Sämtliche Versuche die Chips zurückzuerobern oder dem dreisten Biest wenigstens einen ordentlichen Schrecken einzujagen schlugen jedoch kläglich fehl. Er saß seelenruhig auf seinem Ast und mampfte UNSERE Chips, wärend wir ihn - 6 Meter weiter unten - wüst beschimpften. Die einzige Reaktion zu der er sich herabließ war, dass er uns -nachdem er sämtliche Chips vertilgt hatte- die leere Dose an den Kopf warf.... man konnte beinahe hören wie er uns innerlich auslachte.

bitte lächeln.....

das Schild ist eigentlich überflüssig, die Affen sorgen schon selber für genug zu Fressen...

Insgesamt waren wir fünf Tage in Manuel Antonio (ich liebe verlängerte Wochenenden),konnten den Nationalpark aber aufgrund des Dauerregens nur einmal besuchen.

Das klingt vielleicht nach ziemlich viel Langeweile, tat der Sache aber überhaupt keinen Abbruch da wir in dem genialsten Hostel gewohnt haben das ich bis jetzt gesehen habe. Dort gab es nicht nur einen wirklich schönen Pool, Kicker und eine Beer-pong-platte, sondern vor allem WARMES Wasser. Nach einem Monat kalter Duschen am Morgen war das ein echter Segen!

Das Allerbeste war allerdings der/die/das "Tarzanswing", ein Seil, an dem man sich von einem Hügel ca. 10m hoch über einen kleinen Fluss schwingen konnte. Vor allem nachts hat es einfach unglaublich Spaß gemacht!!!

TarzanswingPool mit Blick :)

Morgenblick von der Terasse...

Ich kann also allen, die vorhaben Manuel Antonio zu besuchen das "Backpackers Hostel" nur wärmstens empfehlen! 10$ pro Nacht mit Frühstück ist einfach ein unschlagbares Angebot. http://www.backpackersmanuelantonio.com/ (Entschuldigt bitte die schamlose Werbung) Zunge raus

--> to be continued

Mi escuela!

Mittwoch, 03.11.2010

Buenas dias, amigos!

Wie versprochen ist hier nun -endlich- ein Blogeintrag über die Schule, an der ich Englisch unterrichte. Sie heißt "Escuela Laboratorio John F. Kennedy und ist eine sehr gute- wenn nicht sogar die beste- Schule hier in Liberia.

Die Eltern bezahlen für costaricanische Verhältnisse viel Geld für die Ausbildung ihrer Kinder, was die Lehrer hier einerseits natürlich etwas unter Druck setzt, andererseits aber den großen Vorteil bietet, dass die Schule ein gewisses Budget für die Ausstattung der Klassenzimmer und Unterrichtsmaterialien besitzt.

So hat jedes Klassenzimmer eine Tafel, Ventilatoren und Stühle für alle Schüler. Für uns mag all das ganz selbstverständlich klingen, aber glaubt mir, das ist es in Costa Rica ganz und gar nicht. Oftmals müssen die Schüler beispielsweise einfach auf dem Boden sitzen.

Mein Alltag an der Schule sieht in etwa so aus: Morgens um 7.00 beginnt der Unterricht und geht -für mich- bis ca. 12.30 oder 13.00. Medleen, die Englischlehrerin der ich "assiste" und ich, unterrichten jeden Tag sämtliche Klassen, das heißt von "Grade 1" bis "Grade 6".

In jeder der Klassen sind in etwa 25 Schüler, was für uns bedeutet: Jeden Tag 150 verschiedene Namen, Gesichter, Kinder .... wirklich, wirklich anstrengend kann ich euch sagen Lächelnd

Trotzdem macht es viel Spaß, vor allem weil die Kinder langsam Zutrauen zu mir fassen, sich im Unterricht melden und selbstständig mitarbeiten. Im Umkehrschluss heißt Zutrauen aber auch, dass die Lautstärke im Klassenzimmer während meiner Unterrichtsstunden langsam aber sicher zunimmt.... so leise wie an meinen ersten Tagen wird es wohl nie wieder sein. Zwinkernd

Medleen beginnt meist den Unterricht, führt die Kinder auf Spanisch ins Thema ein und ich übernehme dann auf Englisch. Allerdings habe ich letzte Woche auch schon meine erste Doppelstunde ganz alleine gehalten.

In den Pausen -und davon gibt es hier viele- wird meistens...... gegessen!! Ihr könnt euch nicht vorstellen was die Kleinen hier täglich verputzen. Alle essen zuhause ein großes Frühstück, kommen dann in die Schule und frühstücken nach einer Stunde gleich nochmal. Dieses 2. Frühstück wird dann gefolgt vom "Vormittags-snack", dann Mittagessen und so setzt sich das dann fort bis zum Abendessen. Was für ein drastischer Unterschied zu den Kindergarten-kindern, von denen ich im letzten Beitrag berichtet habe!

Kein großes Problem sollte man meinen, der Schulkiosk hat ja sicher eine große Auswahl ausgewogener Mahlzeiten?!? Eine große Auswahl hat er auch - von Cheeseburgern über Hotdogs bis hin zu Pommes Frittes- ich habe ihn "FAST FOOD PARADISE" genannt. Nach einer Mahlzeit, nach deren Verzehr man sich nicht in seinen Händen spiegeln kann, sucht man hier vergebens! Von Obst oder Gemüse ganz zu schweigen!

Und als ich an meinem ersten Tag eine Flasche Wasser kaufen wollte, starrte mich die Verkäuferin nur verständnislos an und zeigte auf ihre Getränkeauswahl. Von giftgrün bis knallrot alles da- nur kein Wasser. Unsicher wie ich war, kaufte ich mir dann eine "cola-ähnliche" Flüssigkeit, nur um festzustellen, dass ihr Zuckergehalt in Deutschland wahrscheinlich als "stark toxisch" eingestuft werden würde.

Leider geht diese Ernährung an den meisten "ninos" nicht spurlos vorbei und so ist Fettleibigkeit bei Kindern hier in Costa Rica ein noch viel ernsteres Problem als bei uns in Deutschland.

Trotzdem gilt das natürlich nicht für alle und der Pausenhof gleicht vor lauter Gewusel und Gerenne meist einem Hexenkessel. Erstaunlicherweise spielen die Kleinen hier nicht etwa Fußball, sondern Baseball. Und da sich keiner eine echte Ausrüstung leisten kann, gibt es hier einen regen Handel mit selbstgebauten Keulen und Bällen - meist aus Stöcken, Zeitung und Klebeband.

Trotz dieser selbsgebastelten Ausrüstung spielen die Kleinen wirklich gut und es macht richtig Spaß mitzumachen. Die Pausen gefallen mir -wie früher in der Schule- eigentlich am besten. Lächelnd

Gestern hatte ich 2 meiner Klassen samt Lehrern und mir für ein Gruppenfoto hergerichtet, nur um dann festzustellen, dass meine Kamera im entscheidenden Augenblick keinen Akku mehr hatte und sich abschaltete ... ziemlich peinlich kann ich euch sagen. Das Foto kommt aber noch, werde es in ein paar Tagen posten.

Letztes "Wochenende" war verlängert, und so waren wir 5 Tage lang im wunderschönen "Parque Nacionale Manuel Antonio", doch davon werde ich in meinem nächsten Blog berichten.

Ich hoffe es geht euch allen bestens,

Viele Grüße aus Costa Rica -das übrigens gerade untergeht-Unentschlossen

Pura Vida,

Euer Philipp

PS: Hier nun endlich die Fotos von der Klasse. Auf den Fotos sieht man schön wie es in der Klasse zugeht a) mit Lehrer und mir und b) nur mit mir Lächelnd

Mit LehrerOhne Lehrer :)